
Johanniskraut ist eine Heilpflanze mit vielen Vorzügen. Bekannt für seine antidepressiven Eigenschaften, lindert es auch Schlafstörungen, Nervenschmerzen und viele Angststörungen. Auch seine entzündungshemmenden und heilenden Eigenschaften bei ??ußerlicher Anwendung sind bekannt.
In diesem Artikel gehen wir speziell auf die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Johanniskrauttee ein. Wir führen Sie durch die Anwendungsmöglichkeiten dieses Aufgusses und erklären Ihnen ausführlich, wie er zu Ihrem Wohlbefinden beitragen kann.
- Pflanzenname: Johanniskraut.
- Botanische Familie: Johanniskraut gehört zur Familie der Hypericaceae.
- Botanischer Name: Der lateinische Name für Johanniskraut ist Hypericum perforatum, auch bekannt unter dem englischen Namen St. John’s wort hypericum perforatum.
- Andere Namen: Johanniskraut wird manchmal unter den folgenden Namen gefunden: Durchbohrtes Johanniskraut, Echtes Johanniskraut, Teufelsvertreiber, Dämonenvertreiber, Feenkraut, Brandkraut, Zimmermannskraut, Kraut mit tausend Löchern, Kraut mit tausend Tugenden, Johanniskraut, St.-Eloi-Kraut, Trascalan, Trucheron, Donnerkraut, Durchbohrtes Kraut usw. Für Johanniskraut gibt es mehr als 40 bekannte Namen!
Anwendung bei hyposerotoninergen Stimmungsstörungen (impulsives Verhalten, sensorische Überempfindlichkeit, Zwänge am Ende des Tages, Schlafstörungen, durch Essen gebesserte Asthenie, Unruhe, zwanghaftes Verhalten)
Hyposerotonin-bedingte Stimmungsstörungen äußern sich durch verschiedene Symptome wie Unruhe, sensorische Überempfindlichkeit, Essattacken am späten Tag, Schlafstörungen und durch Essen verstärkte Asthenie. Sie beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich und können besonders belastend sein.
Dank seiner antidepressiven Eigenschaften bietet Johanniskrauttee eine natürliche Lösung für diese Störungen.
Die zur Zubereitung des Aufgusses verwendeten Blütenspitzen der Pflanze enthalten Hypericin und Hyperforin, zwei Wirkstoffe, die auf das Nervensystem wirken, indem sie den Serotoninspiegel erhöhen, ein Hormon, das die Stimmung und den Schlaf reguliert.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei reaktiver Depression nach Überarbeitung, mit funktionellen Manifestationen von Stress-Fehlanpassung, Schlafstörungen, unregelmäßigem Blutdruck, nicht-organischer Tachykardie, kalten und feuchten Extremitäten, unregelmäßiger Verdauung
Bei Überlastung, die zu einer reaktiven Depression führt, kann Johanniskraut ein wirksames natürliches Heilmittel sein. Es hat die Fähigkeit, das Nervensystem zu regulieren und kann helfen, Symptome zu bekämpfen, die mit einer Fehlanpassung an Stress verbunden sind.
Als Kräutertee eingenommen kann Johanniskraut dabei helfen, den Schlaf zu normalisieren, Blutdruckschwankungen zu stabilisieren, nicht-organische Tachykardie zu kontrollieren und die Verdauung zu regulieren.
Es kann auch bei der Linderung körperlicher Stresssymptome wie kalten, feuchten Extremitäten helfen.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei saisonalen Depressionen, die durch eine Herbst-Winter-Verlangsamung über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre gekennzeichnet sind und sich durch Lichteinwirkung bessern
Saisonale Depressionen, die oft mit einer Verhaltens- und Gefühlsverlangsamung während der Herbst- und Wintermonate einhergehen, können durch die Einnahme von Johanniskraut wirksam behandelt werden.
Da sich diese Symptome bei Lichteinwirkung bessern, kann Johanniskrauttee zur Stimmungsregulierung und Linderung depressiver Symptome beitragen.
Durch ihre Wirkung auf das Nervensystem trägt diese Heilpflanze dazu bei, den Serotoninspiegel zu erhöhen, ein Hormon, das eine entscheidende Rolle bei der Regulierung von Stimmung, Schlaf und Appetit spielt.
So kann der regelmäßige Genuss von Johanniskraut-Kräutertee zu einer deutlichen Besserung der saisonalen Depression beitragen.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei psychischen Störungen in der Perimenopause und der jüngeren Postmenopause: Entzug bei Suchterkrankungen (Tabak, Alkohol, Psychopharmaka, Medikamente, Drogen etc.), dosisabhängige Reduktion der toxischen Aufnahme
Die psychischen Probleme der Perimenopause und der Postmenopause können für Frauen, die diese Zeit durchmachen, eine große Herausforderung darstellen. Diese Zeit kann durch Suchtverhalten (Tabak, Alkohol, Psychopharmaka, Medikamente, Drogen usw.) gekennzeichnet sein, das bestehende Symptome verschlimmern kann.
In diesem Zusammenhang kann Johanniskraut wertvolle Unterstützung leisten. Dank seiner stimmungsregulierenden und antidepressiven Eigenschaften kann Johanniskrauttee dabei helfen, die psychischen Symptome dieser Übergangsphase zu bewältigen.
Durch die Anwendung dieser Heilpflanze kann, abhängig von der eingenommenen Dosis, der Konsum toxischer Substanzen reduziert werden.
Der regelmäßige Konsum von Johanniskrauttee kann dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Frauen in der Perimenopause oder kurz nach der Menopause zu verbessern.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Einsatz bei Depressionen bei Alzheimer-Krankheit: Vorbeugung von Stimmungsstörungen und kognitiver Schutz zu Beginn der Krankheit
Bei der Alzheimer-Krankheit sind depressive Störungen oft eine der ersten Manifestationen. Johanniskraut, in Form von Kräutertee eingenommen, kann neben der Vorbeugung von Stimmungsstörungen auch einen gewissen kognitiven Schutz bieten.
Die Wirkstoffe dieser Pflanze wirken auf das Nervensystem, erhöhen den Serotoninspiegel und tragen so zu einer Stimmungsaufhellung bei. Johanniskrauttee kann nicht nur depressive Symptome bei Alzheimer-Patienten lindern, sondern auch zu einem gewissen kognitiven Schutz beitragen, indem er die schädlichen Auswirkungen von oxidativem Stress im Gehirn mildert, einem Faktor, der mit dem Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit in Zusammenhang steht.
Es ist zu beachten, dass die Anwendung von Johanniskraut aufgrund möglicher Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die häufig zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit verschrieben werden, immer von einem Arzt überwacht werden sollte.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Einsatz bei Depressionen bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson
Depressionen sind ein häufiges Symptom bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson. Johanniskrauttee kann in diesem Zusammenhang eine ergänzende Therapieoption sein. Er enthält Wirkstoffe, die den Serotoninspiegel im Nervensystem erhöhen und so zur Stimmungsregulierung beitragen können.
Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Johanniskraut eine neuroprotektive Wirkung hat, die insbesondere für Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen von Nutzen sein kann, da es die Auswirkungen von oxidativem Stress im Gehirn mildert.
Die Anwendung von Johanniskraut sollte aufgrund möglicher Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zur Behandlung von Erkrankungen wie der Parkinson-Krankheit immer unter Aufsicht eines Arztes erfolgen.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei gemischter Depression im Zusammenhang mit serotonerger und dopaminerger Hypoaktivität
Eine gemischte Depression, die durch eine serotonerge und dopaminerge Hypoaktivität gekennzeichnet ist, geht häufig mit Stimmungsschwankungen, verminderter Motivation und einem allgemeinen Unwohlsein einher.
In solchen Fällen kann Johanniskraut hilfreich sein. Die Wirkstoffe dieser Heilpflanze können den Serotonin- und Dopaminspiegel erhöhen, zwei wichtige Neurotransmitter, die an der Regulierung von Stimmung, Motivation und allgemeinem Wohlbefinden beteiligt sind.
Ergänzend zu herkömmlichen Behandlungen kann Johanniskrauttee daher zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome dieser Depressionsform beitragen.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei Stimmungsstörungen mit ängstlichen körperlichen Manifestationen, generalisierter Angst, Phobien, Zwangsstörungen (OCD), wiederkehrenden Angst-depressiven Störungen, verbunden mit Überarbeitung oder Burnout (Erschöpfungssyndrom)
Stimmungsstörungen, die mit körperlichen Manifestationen wie Angstzuständen, generalisierten Angststörungen, Phobien, Zwangsstörungen (OCD), wiederkehrenden Angst- und Depressionsstörungen einhergehen und mit Überarbeitung oder Burnout (Erschöpfungssyndrom) in Zusammenhang stehen, können die Lebensqualität der betroffenen Personen erheblich beeinträchtigen.
Die Wirkstoffe im Johanniskraut wirken auf das Nervensystem, erhöhen den Serotonin- und Dopaminspiegel und lindern so Angstzustände und depressive Symptome.
Der regelmäßige Konsum von Johanniskrauttee kann dazu beitragen, die mit diesen Störungen verbundenen Symptome zu lindern und zu einem besseren Umgang mit Stress und Angstzuständen beizutragen.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung zur Vorbereitung auf Prüfungen, Wettbewerbe, bei Angstzuständen mit Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten sowie Schlafstörungen
Die Vorbereitung auf Prüfungen oder Wettbewerbe in einer angespannten Umgebung, die durch Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten sowie Schlafstörungen gekennzeichnet ist, kann eine große Herausforderung darstellen. Johanniskraut, in Form von Kräutertee angewendet, kann in diesem Zusammenhang eine wertvolle Hilfe sein.
Die Wirkstoffe dieser Heilpflanze wirken auf das Nervensystem und erhöhen den Serotonin- und Dopaminspiegel, zwei wichtige Neurotransmitter, die an der Regulierung von Stimmung und Wahrnehmung beteiligt sind.
Eine Erhöhung dieser Neurotransmitter kann die Konzentration und das Gedächtnis fördern, zwei wichtige Fähigkeiten bei der Vorbereitung auf Prüfungen oder Wettkämpfe. Darüber hinaus hat Johanniskraut beruhigende Eigenschaften, die zur Verbesserung der Schlafqualität beitragen können.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei Neuralgien mit neuropsychiatrischen Folgen: Gesichtsneuralgie, Zahnneuralgie, Neuralgie spinalen Ursprungs (Interkostalneuralgie, Ischialneuralgie, Zervikobrachialneuralgie), Pudendusneuralgie usw.
Neuralgien im Gesicht, an den Zähnen, an der Wirbelsäule (Interkostal-, Ischias-, Hals- und Brachialnerven), im Pudendus usw. können erhebliche neuropsychiatrische Folgen haben und zu Angstzuständen, Stress und Stimmungsstörungen führen.
Johanniskraut kann dank seiner Fähigkeit, den Serotonin- und Dopaminspiegel zu erhöhen, bei der Linderung dieser neuropsychiatrischen Symptome helfen. Die Wirkstoffe dieser Heilpflanze wirken auf das Nervensystem, regulieren die Stimmung und lindern den mit Neuralgie verbundenen Stress und die Angst.
Zusätzlich zur geeigneten Behandlung der Neuralgie selbst kann Johanniskrauttee eine ergänzende therapeutische Option sein, um die neuropsychiatrischen Auswirkungen dieser schmerzhaften Erkrankungen zu lindern.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei Fibromyalgie, Myalgie, myofaszialen Schmerzsyndrom
Fibromyalgie, Myalgie und das myofasziale Schmerzsyndrom sind Erkrankungen, die durch weit verbreitete chronische Schmerzen, Schlafstörungen und Angstzustände gekennzeichnet sind. Johanniskraut könnte dank seiner Wirkstoffe bei der Behandlung dieser Erkrankungen eine Rolle spielen.
Tatsächlich wirkt es auf das Nervensystem, indem es den Serotonin- und Dopaminspiegel erhöht, wodurch die Stimmung reguliert und bei der Bewältigung von Stress und Angstzuständen geholfen wird.
Johanniskraut kann eine schmerzstillende Wirkung haben, die für Patienten mit diesen chronischen Schmerzzuständen von Vorteil wäre.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei postherpetischer Neuralgie
Postherpetische Neuralgie, die nach einem Gürtelrose-Ausbruch auftritt, kann äußerst schmerzhaft und schwer zu behandeln sein. Dank seiner Wirkstoffe kann Johanniskraut auf das Nervensystem einwirken, den Serotonin- und Dopaminspiegel erhöhen und so möglicherweise Linderung verschaffen.
Johanniskraut kann eine direkte schmerzstillende Wirkung haben, die insbesondere für Patienten mit postherpetischer Neuralgie von Vorteil sein kann.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei schmerzhaften Folgen von Nervenoperationen oder Schädeltraumata
Die schmerzhaften Nachwirkungen einer Nervenoperation oder eines Schädeltraumas können zu chronischen Schmerzen, Angstzuständen und Stimmungsstörungen führen. Johanniskraut kann in diesen Situationen eine ergänzende Behandlungsoption sein.
Dies liegt daran, dass es die Fähigkeit besitzt, den Serotonin- und Dopaminspiegel im Nervensystem zu erhöhen, was zu einer Linderung von Angstzuständen und depressiven Symptomen führen kann.
Johanniskraut kann eine direkte schmerzstillende Wirkung haben, die bei der Linderung der mit diesen Erkrankungen verbundenen chronischen Schmerzen helfen könnte.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei oberflächlichen Verbrennungen, Reizungen, Wunden und Insektenstichen
Oberflächliche Verbrennungen, Reizungen, Wunden und Insektenstiche können erhebliche Beschwerden und Entzündungen verursachen.
Johanniskraut, als Tee oder äußerlich angewendet, kann diese Art von Hautläsionen lindern. Die Wirkstoffe dieser Heilpflanze haben entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften, die die Heilung fördern und Beschwerden lindern können.
Aufgrund seiner Fähigkeit, den Serotonin- und Dopaminspiegel zu erhöhen, kann Johanniskraut auch bei der Bewältigung von Stress und Angstzuständen helfen, die mit diesen Hauterkrankungen einhergehen.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Öl oder öliges Mazerat
100 g frische Johanniskrautblüten in 100 g Olivenöl geben. Die Mischung 2 Stunden im Wasserbad oder 1 Monat in einem gut verschlossenen Glas in der Sonne ziehen lassen. Das Öl filtern und lichtgeschützt aufbewahren. Auf die zu behandelnde Stelle auftragen.
Das Öl bzw. Ölmazerat eignet sich hervorragend zur Hautpflege.
Anwendung bei Muskelschmerzen
Muskelschmerzen, ob aufgrund körperlicher Anstrengung, Stress oder einer Krankheit, können äußerst lähmend sein. Johanniskraut hat dank seiner Wirkstoffe die Fähigkeit, den Serotonin- und Dopaminspiegel zu erhöhen.
Dies hat eine stimmungsregulierende Wirkung und hilft, Stress und Angst zu bewältigen, die oft mit Muskelschmerzen einhergehen.
Johanniskraut kann eine schmerzstillende Wirkung haben, die bei der Linderung von Muskelschmerzen hilfreich sein kann.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei Reizungen im Mund
Reizungen im Mund, sei es aufgrund von Aphten, Zahnfleischentzündungen oder Verbrennungen durch den Verzehr heißer Speisen, können unangenehm und schmerzhaft sein.
Die entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften von Johanniskrauttee können Entzündungen lindern und die Heilung von Mundgeschwüren fördern. Die potenziell schmerzstillende Wirkung von Johanniskraut kann auch dazu beitragen, die mit diesen Mundreizungen verbundenen Schmerzen zu lindern.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Anwendung bei rotem Po bei Babys
Roter Windelausschlag, auch als Windeldermatitis bekannt, ist eine häufige Erkrankung bei Babys und Kleinkindern. Sie kann für das Kind erhebliche Beschwerden verursachen.
Dank seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften kann Johanniskraut Linderung verschaffen. Als öliges Mazerat äußerlich angewendet, kann Johanniskraut Entzündungen lindern und die Hautheilung fördern.
Infusion
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenspitzen in 150 ml kochendes Wasser (80–90 °C) geben. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich 2 Tassen zu den Mahlzeiten trinken.
Als Aufguss bezeichnet man die Zubereitungsart bei der Kombination mehrerer Pflanzen, von denen eine oder mehrere als Aufguss zubereitet werden müssen (Blätter, Blüten, zarte Teile etc.).
Öl oder öliges Mazerat
100 g frische Johanniskrautblüten in 100 g Olivenöl geben. Die Mischung 2 Stunden im Wasserbad oder 1 Monat in einem gut verschlossenen Glas in der Sonne ziehen lassen. Das Öl filtern und lichtgeschützt aufbewahren. Auf die zu behandelnde Stelle auftragen.
Das Öl bzw. Ölmazerat eignet sich hervorragend zur Hautpflege.
Anwendung bei Krampfadern
Krampfadern sind offene Wunden, die aufgrund einer schlechten Venendurchblutung entstehen. Sie können besonders schmerzhaft sein und nur schwer heilen.
Johanniskraut kann in diesen Situationen dank seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften hilfreich sein. Es kann den Heilungsprozess fördern und die Entzündung rund um das Geschwür reduzieren.
Die potenziell schmerzstillende Wirkung von Johanniskraut kann dazu beitragen, die mit diesen Geschwüren verbundenen Schmerzen zu lindern.
Infusion
100 g frische Johanniskrautblüten in 100 g Olivenöl geben. Die Mischung 2 Stunden im Wasserbad oder 1 Monat in einem gut verschlossenen Glas in der Sonne ziehen lassen. Das Öl filtern und lichtgeschützt aufbewahren. Auf die zu behandelnde Stelle auftragen.
Das Öl bzw. Ölmazerat eignet sich hervorragend zur Hautpflege.
Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen
Die Anwendung von Johanniskraut erfordert aufgrund möglicher Kontraindikationen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten Vorsicht. Diese Pflanze ist bei schwangeren und stillenden Frauen sowie bei Kindern unter 12 Jahren kontraindiziert. Da Johanniskraut photosensibilisierend wirkt, wird dringend empfohlen, es vor Sonneneinstrahlung nicht lokal aufzutragen oder es unmittelbar vor der Sonneneinstrahlung zu pflücken, um Verbrennungen zu vermeiden.
Bei innerer Anwendung kann Johanniskraut die Wirksamkeit bestimmter Medikamente verringern und zu unerwünschten Wechselwirkungen führen. Daher wird die Einnahme von Johanniskraut nicht empfohlen bei einer Behandlung mit Immunsuppressiva, Antikoagulanzien, antiretroviralen Medikamenten, niedrig dosierten oralen Kontrazeptiva, SSRI- oder MAOI-Antidepressiva, Digoxin, Statinen, Schmerzmitteln, Migränemitteln, Antiepileptika oder Bronchodilatatoren.
Ein abruptes Absetzen von Johanniskraut kann die Toxizität der oben genannten Medikamente erhöhen. Es ist unbedingt erforderlich, vor Beginn der Einnahme von Johanniskraut einen Arzt zu konsultieren, insbesondere wenn Sie Medikamente einnehmen. Bei bipolarer Störung, Schizophrenie oder Alzheimer sollte Johanniskraut unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.
Die Nebenwirkungen von Johanniskraut sind im Allgemeinen mild, können aber Verdauungsstörungen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen und erhöhte Sonnenempfindlichkeit umfassen. Patientenberichte betonen die Wichtigkeit einer ärztlichen Überwachung bei der Anwendung dieses Krauts.
Botanische Beschreibung
Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine mehrjährige Pflanze, die zwischen 40 und 90 cm hoch wird. Sein kräftiger, kräftiger Stängel ist vielfach verzweigt und hat zwei dünne, gegenüberliegende Flügel, die sich bei jedem Austrieb eines zweiten Stängels um 90 Grad drehen.
Die ovalen, sitzenden Blätter sind mit Löchern übersät, die eigentlich durchscheinende Blütenhüllen sind, die im Gegenlicht besser sichtbar sind. Die leuchtend goldgelben Blüten bestehen aus fünf radförmig angeordneten Blütenblättern. Die Staubblätter sind zahlreich und an der Basis in drei Bündeln gruppiert.
Die Pflanze hat dunkelrote Flecken auf Blütenkrone und Blättern. Diese Flecken enthalten ein Flavonoid namens Anthocyan, das für die Eigenschaften des Johanniskrauts verantwortlich ist. Der Fruchtkörper bildet eine kleine, eiförmige Kapsel. Johanniskraut wächst in Büscheln und bildet Kolonien in unbebauten Gebieten wie Hecken, Feldern und Straßenrändern.
Die Ernte findet statt, wenn die Blumen in voller Blüte stehen und ihre volle Farbe haben, traditionell am 24. Juni mittags zum St.-Täufer-Tag, sofern das Wetter es zulässt.
Häufig gestellte Fragen
Kann man Johanniskraut auch in anderen Formen einnehmen?
Natürlich kann Johanniskraut je nach individuellen Vorlieben und Bedürfnissen auf vielfältige Weise konsumiert werden. Neben Kräutertee ist es auch als Urtinktur, ein konzentrierter Flüssigextrakt, erhältlich. Standardisierte Pflanzenextrakte (SPE) sind Glycerinextrakte frischer Pflanzen, die alle Eigenschaften der ursprünglichen Pflanze bewahren.
Der Trockenextrakt hingegen wird meist in Kapseln oder Tabletten angeboten, einer konzentrierten und leicht einzunehmenden Form. Johanniskrautkapseln sind eine bequeme Option für die regelmäßige Einnahme.
Was sind die Vorteile von Johanniskraut?
Johanniskraut ist ein Kraut mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen. Neben seiner positiven Wirkung auf Stress, Angstzustände und neurodegenerative Erkrankungen ist Johanniskraut auch für seine Fähigkeit bekannt, die Stimmung zu verbessern und erholsamen Schlaf zu fördern. Diese Heilpflanze wird häufig als natürliches Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der geistigen und emotionalen Gesundheit eingesetzt.
Dank seiner beruhigenden Eigenschaften und positiven Auswirkungen auf das Nervensystem ist Johanniskraut zu einer beliebten Option geworden, um das psychische Wohlbefinden auf natürliche Weise zu verbessern.
Auf körperlicher Ebene können seine entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften zur Linderung und Heilung verschiedener Haut- und Munderkrankungen beitragen, darunter Aphthen, Windeldermatitis bei Säuglingen und Krampfadern.
Was sind die Nachteile von Johanniskraut?
Obwohl Johanniskraut viele Vorteile bietet, hat es auch Nachteile. Es kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten eingehen und deren Wirksamkeit verringern. Dies kann problematisch sein für Menschen, die Medikamente wie Immunsuppressiva, Blutverdünner, antiretrovirale Medikamente, niedrig dosierte orale Kontrazeptiva, SSRI- oder MAOI-Antidepressiva, Digoxin, Statine, Schmerzmittel, Migränemedikamente, Antiepileptika oder Bronchodilatatoren einnehmen.
Ist die Einnahme von Johanniskraut gefährlich?
Die Einnahme von Johanniskraut ist bei Einhaltung der empfohlenen Dosierungen ungefährlich.
Die Nebenwirkungen von Johanniskraut sind im Allgemeinen mild, können aber Verdauungsstörungen, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen und erhöhte Sonnenempfindlichkeit umfassen. Bei unerklärlichen Symptomen oder allergischen Reaktionen wird empfohlen, sofort einen Arzt aufzusuchen.
Bibliografie
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Die Informationen in diesem Text sind nicht dazu gedacht, irgendeine Krankheit zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Behauptungen über die Vorteile von Pflanzen und pflanzlichen Produkten basieren auf der traditionellen Verwendung.