5 natürliche Methoden, um dein Wurzelchakra auszugleichen

5 natürliche Methoden, um dein Wurzelchakra auszugleichen

Das Wurzelchakra ist das Fundamentchakra, das erste der sieben Hauptchakren. Es stabilisiert uns und erdet uns. Ein ausgeglichenes Wurzelchakra trägt zum Gleichgewicht der anderen sechs Chakren bei. Man glaubt außerdem, dass ein blockiertes oder unausgeglichenes Wurzelchakra die Harmonie des Sakral-, Solarplexus-, Herz-, Hals-, Stirn- und Kronenchakras beeinträchtigt.

Das rote Sakralchakra erinnert uns an die Erde, unsere Wurzeln, unsere Werte und unsere erdverbundene Kraft. Es ist das Tor zur Kundalini, der heiligen Lebensenergie, der göttlichen Energie, die aus der Erde strömt. Ein ausgeglichenes Sakralchakra ermöglicht uns zudem die Wiederverbindung mit unserem tiefen, göttlichen Wesen. Darüber hinaus erlaubt uns eine stetige und harmonische Erdung, in die göttlichen und spirituellen Dimensionen des Seins aufzusteigen.

Das Wurzelchakra in Kürze

Sein Name ist Muladhara, und es ist männlicher Polarität zugeordnet. Die Lotusblume, die es symbolisiert, hat vier Blütenblätter. Die Zahl Vier steht für Stabilität und Erdung. Es befindet sich im Bereich des Perineums und ist dem Element Erde zugeordnet.

Das Wurzelchakra wird mit Erdung, Verkörperung, Akzeptanz, dem Gefühl des Überlebens, Sicherheit, Gesundheitskapital und dem Überlebensinstinkt in Verbindung gebracht.

Dieses Chakra versichert uns unserer Existenz in der physischen Welt, dass wir in einer sich ständig verändernden Welt lebendig und sicher sind. Es erinnert uns auch an die Grundbedürfnisse des physischen Körpers und an seine Kraft.

Warum das Wurzelchakra ausbalancieren?

Wenn das Wurzelchakra nicht im Gleichgewicht ist, entstehen verschiedene Probleme im physischen, mentalen und spirituellen Bereich.

Der Körper kann sich durch Fußschmerzen, Rückenschmerzen oder Verstopfung äußern. Auch Anosmie (Geruchsverlust) wird mit einem Ungleichgewicht im Wurzelchakra in Verbindung gebracht.

Wenn dieses Chakra aus dem Gleichgewicht gerät, werden auch die Emotionen beeinflusst. Beispiele hierfür sind mangelndes Selbstvertrauen, Panikattacken, Misstrauen gegenüber anderen und dem Leben, Selbstverurteilung, Perfektionismus, Eifersucht, Wut, Suchtverhalten, Unsicherheit, Fluchtverhalten, Angst vor Veränderung usw. Diese Liste ist nicht vollständig, da das Chakra je nach Persönlichkeit und Umfeld unterschiedliche Lebensbereiche beeinflusst. So kann beispielsweise die Angst vor dem Verlassenwerden, obwohl sie mit der frühen Kindheit zusammenhängt, durch die Arbeit mit der Energie des Wurzelchakras behandelt werden.

Durch energetische Arbeit an den Chakren ist es daher durchaus möglich, die Harmonie sowohl im physischen als auch im emotionalen Körper wiederherzustellen.

Was kann man tun, um das Wurzelchakra wieder ins Gleichgewicht zu bringen?

Es gibt verschiedene Methoden, um die Chakren auszugleichen und zu harmonisieren. Je nach individuellen Überzeugungen, Wünschen und Erfahrungen können sich die Praktiken weiterentwickeln. Wichtig ist, dass Sie sich mit der gewählten Methode verbunden fühlen, sodass sie tief mit Ihrer persönlichen Energie in Resonanz steht.

Hier sind einige Lösungsansätze im Bereich der persönlichen Weiterentwicklung.

Loslassen;

Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl entwickeln;

Teamgeist entwickeln und sich vom Individualismus befreien;

Demut kultivieren;

Lerne Flexibilität;

Stressbewältigung.

Manchmal ist es jedoch schwierig, allein zu handeln. Daher ist Unterstützung von außen oft willkommen. Lass dich von Pflanzen und Steinen inspirieren, deine Erdung und das Gleichgewicht deines Wurzelchakras zu stärken.

Patchouli-Öl zum Erden

Haben Sie schon einmal Patchouli gerochen?

Patchouli, oft als Räucherstäbchen verkauft, ist auch als ätherisches Öl erhältlich. Sein lateinischer Name lautet „Pogostemon cablin“, und sein Duft ist erdig und moschusartig. Schon ein kurzes Einatmen des Duftes weckt die Verbindung zur Erde und ihren Energien. Durch Aromatherapie können wir so Erdung und Verwurzelung fördern. Mit wenigen olfaktorischen Meditationen erinnert uns Patchouli daran, wer wir sind, und verbindet uns wieder mit unserer Individualität. Mit beiden Beinen fest auf dem Boden finden wir schnell zu unserer inneren Wirklichkeit zurück.

Patchouli ist in Indien weit verbreitet, wo es einst in rituellen Gemälden verwendet wurde, um den Zustand einer gebärenden Frau auszudrücken. Patchouli blickt auf eine reiche Geschichte zurück und seine olfaktorische Verbindung zur Welt ist sehr stark.

Tatsächlich scheiden sich die Geister: Entweder man liebt den Geruch oder man hasst ihn.

Ätherisches Karottenöl, eine Wurzel, die stabilisiert

Daucus Carotta, das ätherische Karottenöl, hilft Menschen, die sich verloren fühlen, alle in sich selbst zu finden, die sie für ihre Genesung benötigen. Stabilität, Kraft und Erdung sind die Schlüsselwörter dieses kraftvollen Duftes. Wie alle erdenden Öle besitzt auch Karottenöl ein starkes und fesselndes Aroma. Es weckt uns schnell auf und erinnert uns daran, uns zu zentrieren.

Dieses sehr feminine Öl gilt als „Samenöl“ für Frauen, denen es an Selbstvertrauen und dem Glauben an ihr Potenzial mangelt oder die Schwierigkeiten haben, aktiv zu werden. Die meditative Inhalation von Karottenöl führt sanft zu innerem Frieden.

Lithotherapie zur Förderung der Erdung

Andere ätherische Öle, wie Vetiver, Kurkuma, Muskatnuss, schwarzer Pfeffer und Teebaumöl, fördern die Erdung. Auch Kristalle können dabei helfen, sich zu erden. Die energetischen Eigenschaften von Steinen sind eine wertvolle Ergänzung, um auf die körperlichen, emotionalen oder spirituellen Bedürfnisse eines Menschen einzugehen.

Generell eignen sich rote, braune oder schwarze Steine am besten zur Erdung und Verankerung. Beispiele hierfür sind roter Jaspis, Turmalin, schwarzer Obsidian, Tigerauge, Eisentigerauge, Aragonit und Rauchquarz. All diese Halbedelsteine verleihen dem Träger erdende Energie.

Die Wirkung kann sich durch die Kombination mehrerer Erdungsmethoden entfalten. Offenheit und Achtsamkeit sind jedoch weiterhin unerlässlich, um die Energie des Wurzelchakras weiter zu verankern.

Bibliographie

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Dieser Artikel, verfasst von einem Wissenschaftsjournalisten für die breite Öffentlichkeit, beschreibt den aktuellen Wissensstand zum Thema. Zukünftige wissenschaftliche Fortschritte könnten diesen Artikel jedoch teilweise oder vollständig überholt machen. Er sollte daher nicht als Alternative zu den Empfehlungen Ihres Arztes oder Apothekers angesehen werden.
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