Wie bereitet man einen Kräutertee, Aufguss oder Absud zu?
Dosierung und Zubereitung von Kräutertees. Je nach Pflanze und insbesondere den verwendeten Pflanzenteilen variiert die Zubereitungsmethode. Aufguss oder Abkochung? Lesen Sie weiter…
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Wilder Lattich ( Lactuca virosa ) ist eine Heilpflanze, die traditionell für ihre beruhigende Wirkung bekannt ist. Hier erhältlich als getrocknete, geschnittene Blätter. Anwendung gemäß den Anweisungen Ihres Heilpraktikers oder Arztes.
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Wilder Lattich ( Lactuca virosa ) ist eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die in Frankreich und weiten Teilen Europas wild wächst. Sie ist auch unter den Namen Wilder Lattich, Bitterlattich oder Opiumlattich bekannt. Diese Namen sind bezeichnend: Die Bitterkeit ist vom ersten Schnitt an präsent, und ihr beruhigender Ruf reicht Jahrhunderte zurück.
Kräuterkundige in Westeuropa verwenden es seit langem gegen Schlafstörungen und Nervosität. Es findet sich auch unter den sogenannten „Hexenkräutern“, was seine lange Tradition in der Volksmedizin belegt.
Wilder Lattich ist vor allem wegen seiner beruhigenden Wirkung begehrt. In der traditionellen Kräutermedizin wurde er mit unruhigen Nächten, Nervosität und leichtem, nervös bedingtem Husten in Verbindung gebracht.
Diese Eigenschaften beruhen auf dem Lactucarium, dem milchig-weißen Saft, der beim Anschneiden des Stängels austritt. Er enthält zwei gut identifizierte Komponenten, Lactucin und Lactucopicrin, denen die traditionell beschriebene milde beruhigende Wirkung zugeschrieben wird.
Wilder Lattich ist in der französischen Pharmakopöe, Liste A, aufgeführt. Für alle, die eine wirksame Heilpflanze suchen, ist dies ein konkreter Bezugspunkt: Diese Auflistung belegt ihre historische Verwendung in der offiziellen Materia medica.
Oft stellt sich die Frage: Kann man aus wildem Lattich Tee zubereiten? In der traditionellen europäischen Kräutermedizin war ein Aufguss der getrockneten oberirdischen Pflanzenteile üblich. In Frankreich ist die offiziell anerkannte Anwendung weiterhin auf die äußerliche Anwendung beschränkt. Für die Zubereitung eines Tees sollten Sie einen Heilpraktiker oder Arzt konsultieren, der Sie individuell beraten kann.
Die hier angebotene getrocknete Schnittpflanze eignet sich für beide Zubereitungsarten. Sie lässt sich leicht aufgießen, und der resultierende Aufguss hat eine leicht goldene Farbe, eine milde Bitterkeit und ein dezentes Aroma.
Lactuca virosa ist eine robuste Pflanze. Sie kann über 1,5 Meter hoch werden und unter günstigen Bedingungen sogar bis zu 2 Meter erreichen. Ihre Blätter sind breit und fiederlappig mit einer stacheligen Mittelrippe auf der Unterseite. Der hohle Stängel trägt kleine Stacheln. Die hellgelben Blüten stehen in dichten Blütenköpfen, typisch für die Familie der Korbblütler (Asteraceae).
Alle Pflanzenteile enthalten einen milchig-weißen Saft, das Lactucarium. Man findet sie auf Brachflächen, in Schutt und an Wegrändern in Mittel- und Südeuropa. Die von HDV angebotene Schnittpflanze stammt aus kontrollierter Wildsammlung.
Wilder Lattich wird für Schwangere, Stillende und Kinder nicht empfohlen. Wenn Sie sich in ärztlicher Behandlung befinden oder an einer bekannten Erkrankung leiden, konsultieren Sie vor der Anwendung einen Arzt.
In Frankreich ist die äußerliche Anwendung offiziell zulässig. HDV hat sich aus Respekt vor seinen Kunden entschieden, diese Information klar zu kommunizieren. Es handelt sich dabei nicht um ein absolutes Verbot, sondern um eine regulatorische Richtlinie, die in Absprache mit einem Fachmann zu beachten ist.
Überschreiten Sie nicht die übliche Dosierung. Im Zweifelsfall wenden Sie sich am besten an Ihren Arzt oder Heilpraktiker.
In der traditionellen Pflanzenheilkunde ist der Wilde Lattich (Lactuca virosa) für seine beruhigende und leicht sedierende Wirkung bekannt. Er wurde zur Linderung von Schlafstörungen, Nervosität und leichtem, nervös bedingtem Husten eingesetzt. Diese Wirkungen werden dem Inhaltsstoff Lactucarium und seinen Wirkstoffen Lactucin und Lactucopicrin zugeschrieben. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine therapeutische Aussage: Für eine individuell angepasste Anwendung ist der Rat eines Arztes oder Heilpraktikers unerlässlich.
Wildlattichtee ist in der europäischen Kräutermedizin dokumentiert. In Frankreich ist seine Anwendung offiziell nur äußerlich anerkannt. Die Zubereitung eines Aufgusses zur innerlichen Anwendung ist eine persönliche Entscheidung und sollte in Absprache mit einem Heilpraktiker oder Arzt getroffen werden. HDV bietet die Pflanze in getrockneter, geschnittener Form an – eine Methode, die für beide Anwendungsarten geeignet ist.
Wilder Lattich wächst in Frankreich, doch seine Bestimmung im Freiland erfordert gute botanische Kenntnisse. HDV bietet ihn als getrocknete Schnittpflanze aus kontrollierter Wildsammlung in 100-g- oder 250-g-Packungen an. Produktrückverfolgbarkeit und strenge Selektion sind integraler Bestandteil der Philosophie der Herboristerie du Valmont.
Wilder Lattich enthält Wirkstoffe, die ihm seine beruhigende Wirkung verleihen. Daher ist Vorsicht geboten. Schwangeren, stillenden Frauen und Kindern wird von der Anwendung abgeraten. Eine Überdosierung kann zu Nebenwirkungen führen. Bei bestehenden Erkrankungen oder Einnahme von Medikamenten konsultieren Sie vor der Anwendung einen Arzt oder Apotheker. Wie jede Heilpflanze sollte auch Wilder Lattich mit Bedacht eingesetzt werden.
Nicht anwenden während der Schwangerschaft oder Stillzeit.
Diese Pflanze unterliegt gesetzlichen Bestimmungen; ihre Verwendung ist nur nach ärztlicher Beratung zulässig.
Pflanzen aus Liste 1 des Königlichen Dekrets vom 27.08.1997. Liste der Pflanzen, die nicht als Lebensmittel oder in Lebensmitteln verwendet werden dürfen.
Nur zur äußerlichen Anwendung.
Zutaten |
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| Gebräuchlicher Name | Lateinischer Name | Teil der Pflanze |
| Wilder Lattich | Lactua virosa | Schnittpflanze |
Die Informationen auf dieser Seite wurden von Virginie Missiaen , Absolventin des Studiengangs „Business Leader – Herbalist profession“ (Französische Gemeinschaft Belgiens – IFAPME), verfasst und geprüft. Der Abschluss wurde am 30.09.2010 in Brüssel mit Auszeichnung erworben.
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