Wozu wird Magnesium verwendet?

Wozu wird Magnesium verwendet?

Magnesium reduziert die schädlichen Auswirkungen von Stress :

In Stresssituationen schüttet der Körper Cortisol aus, eine Substanz, die eine Reihe besonders schädlicher Reaktionen auslöst. Diese Reaktionen belasten das Herz-Kreislauf-System stark (beispielsweise durch Bluthochdruck), und das Immunsystem wird geschwächt, was die Infektionsresistenz des Körpers verringert. Hält dieser Stresszustand an oder tritt er zu häufig auf, können die gesundheitlichen Folgen sehr schwerwiegend sein. Leider ist dies heutzutage allzu oft der Fall. Magnesium senkt den Cortisolanstieg und schützt uns so vor den gefährlichen Auswirkungen von Stress. Allerdings führt jeder Stress zu Magnesiumverlust über den Urin, wodurch ein Teufelskreis entsteht, der nur durch eine ausreichende Magnesiumzufuhr, proportional zum individuellen Stressniveau, durchbrochen werden kann.

Magnesium verbessert das geistige und emotionale Gleichgewicht:

Magnesium ist einer der wichtigsten Nährstoffe für Nervenzellen und daher essenziell für ein ausgeglichenes Nervensystem. Ein Mangel kann zu Nervosität, Reizbarkeit, Angstzuständen, Schlafstörungen und Depressionen führen. Es wirkt beruhigend, und ein Mangel erhöht unsere Empfindlichkeit deutlich. Darüber hinaus ist Magnesium eine wichtige Energiequelle. Es hilft uns daher, Stress besser zu bewältigen, unser Energieniveau zu steigern und Müdigkeit zu bekämpfen.

Magnesium hilft dem Körper, Kalzium aufzunehmen:

Für die allgemeine Knochen- und Mineralstoffgesundheit ist Magnesiummangel bedeutsam, da Magnesium für die Kalziumaufnahme unerlässlich ist. Tatsächlich scheint ein Magnesiummangel die Kalziumassimilation zu verändern und zu stören. Dies führt zu unkontrollierten Kalziumablagerungen in Geweben, die es nicht benötigen, wie Arterien, Nieren und bestimmten inneren Organen, wodurch diese in der Folge ihre Funktion verlieren.

Magnesium stimuliert die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers:

Zahlreiche Beobachtungen und klinische Experimente belegen übereinstimmend den positiven Einfluss von Magnesium auf die Verbesserung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Magnesium hält die Blutgefäße gesund. Magnesium reduziert Cholesterinablagerungen an den Arterienwänden und begrenzt die Bildung von Blutgerinnseln, die aus Lipiden, aber auch aus Mineralien, einschließlich Kalzium, bestehen.

Mängel sind häufig:

Leider weisen moderne Ernährungsweisen einen deutlichen Magnesiummangel auf: Ursachen hierfür sind der Einsatz von Düngemitteln, die Getreideverarbeitung und bestimmte Zusatzstoffe in Tiefkühlgemüse sowie der übermäßige Konsum von Kalzium, Eiweiß, Zucker und Alkohol. Dies gilt insbesondere für Frauen, die auf ihr Gewicht achten, da magnesiumreiche Lebensmittel oft auch zu den kalorienreichsten gehören. Schätzungsweise 80 % der Bevölkerung leiden an Magnesiummangel.

Es erscheint daher notwendig, die Ernährung mit diesem wertvollen Mineral zu ergänzen.

Hat nicht Dr. Picard , der Befürworter der Oligotherapie, gesagt: „…die einzige Kontraindikation für Magnesium ist eine zu geringe Einnahme…“?

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Bibliographie

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Dieser Artikel, verfasst von einem Wissenschaftsjournalisten für die breite Öffentlichkeit, beschreibt den aktuellen Wissensstand zum Thema. Zukünftige wissenschaftliche Fortschritte könnten diesen Artikel jedoch teilweise oder vollständig überholt machen. Er sollte daher nicht als Alternative zu den Empfehlungen Ihres Arztes oder Apothekers angesehen werden.
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